Und wieder ein Tag der kurzen Wetterfenster - der Morgen ist geprägt von Schauern in und um Aachen herum. Auch Hagel und ungemütliche Temperaturen haben den Vorabend und die Nacht nicht besonders angenehm gestaltet - zum Glück nicht in dem Ausmaß, dass es für Flugzeuge oder Zelte schädlich wurde.
Am Morgen wird bekannt gegeben: eine frühe Startbereitschaft ist geplant, Aufrüsten bzw. Grid-Aufstellung vor dem täglichen Briefing ist angesagt. Wie immer stehen die Hasen hinten, die Igel vorne. Wir haben noch den Satz von gestern im Ohr: "Wenn der Startleiter nicht mehr weiter weiß, macht er einen AAT-Kreis!" - und so soll es auch heute kommen. Für beide Klassen sind 90 minütige AATs angesetzt - für die Igel soll es zuerst in den Korridor und dann in die Eifel gehen - bei schwacher Wetterlage und niedriger Basis hat diese Routenführung u.a. den Vorteil vieler sicherer Außenlandemöglichkeiten. Die später startenden Hasen müssten sich direkt auf den Weg in die Eifel begeben - bei perspektivisch besserem Wetter - so zumindest noch die Hoffnung.
Um viertel nach elf wird der erste Hase geschleppt - nach gerade mal 33 Minuten sind alle Igel in der Luft. Die Schlepp-Piloten der beiden Remos und der Bristell machen einen tollen Job - dennoch spielt das Wetter nicht so richtig mit und aufgrund erneuter Schauertätigkeit fällt bald die Entscheidung, die Hasen für den heutigen Tag am Boden zu lassen.
Und, was machen die Igel? Jürgen Jansen auf der UM legt über 190 Kilometer Strecke mit einem 82km/h-Schnitt zurück, ist damit am Ende des Tages aber leider der einzige, der die gestellte Aufgabe vollenden kann - mit entsprechend niedriger Punktzahl am Ende des Tages. Vielleicht hat ihm in die Karten gespielt, dass er am Vortag bereits als Schnupperer die regnerische Eifel erkundet hat, obwohl seine Klasse neutralisiert wurde. Gutes Training, das am Donnerstag auf einem Acker in der Eifel endete.
Der Tag war für die Igel entsprechend mit Außenlandungen geprägt - teils auf Flugplätzen, teils auf Äckern. Mirja und die Hornet schafften es mit ihrer Außenlandung südlich von Simmerrath sogar in die Aachener Zeitung!